“The one-eared elephant from Hazaribagh“
Info

Termin

4.11.2011 20:00
Ort
Bayouma - Haus
Frankfurter Allee 110, 10247 Berlin

Film von Susanne Gupta (85 min, 2004; englisch ohne Untertitel)

Der Film dokumentiert ein einzigartiges Kulturerbe im Alltagskontext der Ureinwohnerinnen Indiens im Spannungsfeld zwischen Tradition und Mo­der­ne.

Im indischen Hinterland: Uralte Wandmalereien und Felsfresken von Ureinwohnerinnen, grüne Dschungel und Dörfer, schwarz von Kohlestaub. Der Dokumentarfilm "The one-eared elephant from Hazaribagh" erzählt vom Überleben einiger weniger archaischer Kunsttraditionen in den dichten Wäldern des Unionsstaates Jharkhands. Dort droht der offene Steinkohleabbau die Umwelt der Ureinwohner zu zerstören. Der Alltag der Künstlerinnen Parvati Devi und Philomina Tirkey zeigt, wie die Kunst als genuiner Ausdruck ihrer Lebensweise für die Identität bedeutsam wird. Die Künstlerinnen haben sich in einer Kooperative (Tribal Woman Artists Cooperative) zusammengetan. Gemeinsam mit Bulu Imam, einem Archäologen und ehe­maligen Großwildjäger, verteidigen sie ihre indigenen Rechte.