| Geleitwort des Bezirksbürgermeisters Franz Schulz |
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Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Das diesjährige Motto der Veranstaltungsreihe: „Wir entscheiden gemeinsam, was wir wollen“, verweist auf den Begriff der Partizipation. Er dient gewissermaßen als Leitfaden, um Einwanderung, die Versuche einer Beheimatung oder die Gefühle von Dazugehören und Aussenbleiben thematisch zu fassen. Die Veranstaltung versucht aber zugleich Hintergründe verständlich zu machen. Was bewegte und bewegt heute noch Menschen, ihre Heimat zu verlassen? Was sind die möglichen Motive für Fremdenfeindlichkeit und Hass? Und: Was sind die institutionellen und gesellschaftlichen Mechanismen für die Abschiebung von Flüchtlingen? Dazu eine besonders spannende Frage: Wie lässt sich die im Alltag eher verdrängte deutsche Kolonialgeschichte wieder im Stadtgedächnis verankern? War die Umbenennung des Groebenufers in May-Ayim-Ufer nur Einzelfall oder Auftakt zu einer generellen kritischen Aufarbeitung? Die vielen Fragen zeigen, dass „InterKreuzHain 2011“ erneut der ambitionierte Versuch ist, die hinter den pauschalen Begriffen von „Zuwanderungsbezirk“ oder „Multikulti-Bezirk“ liegende Lebenswirklichkeit seiner Bürger sichtbar zu machen. Diese Wirklichkeit ist vielschichtig, manchmal kompliziert und manchmal auch unberechenbar. Auf jeden Fall ist sie eine Bereicherung, für uns, für den Bezirk und für Berlin. „InterKreuzHain 2011“ ist damit ein überzeugendes Plädoyer, Vielfalt zu fördern und Zusammenhalt zu stärken. Also genau nach dem Motto der Veranstaltung: Wir entscheiden gemeinsam, was wir wollen.
Franz Schulz Bezirksbürgermeister Da wir die "Interkulturellen Wochen" im nächsten Jahr weiterführen möchten, bitten wir um Spenden. KMA e.V. Kreuzberger Musikalische Aktion |

der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg veranstaltete 2010 erstmalig „InterKreuzHain“ als interkulturelle Woche. In diesem Jahr wollen wir diese Veranstaltungsreihe fortschreiben und hoffen, dass daraus eine Tradition des kulturellen Austauschs, der Diskussion und des produktiven Streits entstehen wird.
